Versioned Profiles

TI-Flow/FHIR®-Versionierung: Flowtypes, Profile und reproduzierbare Übergaben

Eine TI-Flow-Integration versioniert ihre lokale Flowtype-/Mapper-Konfiguration und hält Übergabe und Replay reproduzierbar. Ein interner Version-Pin legt jedoch keine zulässige FHIR-Profilversion für den Fachdienst fest: Maßgeblich bleiben die veröffentlichte Fachdienst-Konfiguration, zeitliche Gültigkeitsregeln und die Vorgaben der jeweiligen Operation und des Ressourcenstands.

Themen: TI-FlowFHIR ProfilesFlowtypesVersion PinningReplay
Versionsgebundene Entwicklungsarchitektur

Die Seite dokumentiert den vorgesehenen versionierten Integrationsvertrag. Der Nutzer hat nur die BPMN/VBucket Foundation als vollständig umgesetzt bestätigt; daher wird TI-Flow hier bewusst nicht als vollständig implementiert dargestellt.

Der Zusammenhang im Überblick

Lokaler Versionsstand, externe Zulässigkeit

  1. Lokaler Mapper-Stand

    Nachvollziehbarkeit von Intent und Abbildung

    externe Regeln separat prüfen
  2. Gültigkeit am Fachdienst

    Profil, Ressource, Operation und zeitlicher Bezug

    nur wenn zulässig
  3. Zulässige Zustellung

    Signierten Inhalt beim Transport unverändert lassen

Ein lokaler Pin überschreibt keine Fachdienstregel. Ein nötiges fachliches Neusignieren ist ein eigener autorisierter Schritt, kein stiller Replay-Effekt.

Von kanonischem Intent zur externen Repräsentation

  • Ein Prozess referenziert eine lokale Flowtype-/Mapper-Generation; für jede externe Operation wird die normative Profilgültigkeit separat geprüft.
  • Unbekannte lokale Mapping-Stände oder vom Fachdienst nicht akzeptierte Profile werden kontrolliert abgelehnt (fail-closed).
  • Das FHIR®-Mapping ist deterministisch und gehört nicht in die shard-lokale ACID-Transition.
  • Eine durable Übergabegrenze hält Intent, Mapper-/Profilprovenienz und die für exaktes Replay benötigte Payload-Generation zusammen.

Parallelität statt Big-Bang-Profilwechsel

Eine laufende BPMN-Instanz kann ihr internes Mapping für reproduzierbare Verarbeitung behalten, sofern die externen Anforderungen dies erlauben. Verlangt die Fachdienst-Konfiguration eine andere Profilversion oder Übergangsregel, muss die Integration vor der Operation prüfen, migrieren oder kontrolliert ablehnen — der lokale Pin hat keinen Vorrang.

Profilgültigkeit und signierte Inhalte

Die zeitliche Profilgültigkeit folgt dem normativen Referenzwert der Ressource und der aktuellen FHIR-Konfiguration. Ein Mapper-Pin überschreibt diese Regeln nicht. Eine notwendige Anpassung ist vor dem Signieren durchzuführen; bereits signierte Inhalte und Signaturobjekte werden durch den Transportadapter nicht umgeschrieben. Erfordert eine fachliche Änderung eine neue Signatur, ist sie ein eigener autorisierter Schritt, kein stiller Replay-Effekt. Der FD-Validator bindet Konfiguration, Pakete, expandierte Terminologien und aus Differentials erzeugte Snapshots beim Build eines isolierten OCI-Images. Er arbeitet ohne externe Registry-/Terminologiezugriffe zur Laufzeit und muss dem Referenzvalidator entsprechende Ergebnisse liefern.

Versionierte Primärquellen

Was hier ausdrücklich nicht behauptet wird: Das ist kein Claim für heute unterstützte vollständige Flowtype- oder FHIR®-Profilmatrizen. Welche Versionen, Ressourcen und Operationen tatsächlich unterstützt werden, muss release- und projektbezogen ausgewiesen werden.