Digital Health Infrastructure Entwicklungsphase

Eine Plattform. Viele TI-Dienste. Wie passt das zusammen?

Die MEMM Plattform beschreibt die Integration von TI-2.0-Anwendungen und gemeinsamen Diensten über versionierte Schnittstellen und klare Verantwortungsgrenzen. BPMN Core Execution und Matrix Middleware Module ergänzen das Architekturmodell um Prozessausführung und Kommunikation. Konkrete Integration, Nachweise und Produktstatus bleiben an den jeweiligen Projekt-Scope gebunden.

Stabile Produktverträge Klare Ownership Versionierter Scope
Konzeptuelle Produktrollen; keine Aussage über TI-Anbindung, gematik-Zulassung oder gemessene Effizienz.

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TI 2.0 · Details zum Baustein

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Anwendung · UI-Konzept

HCSA TI 2.0

Eine mobile Oberfläche für Versicherte – mit DiPag, TI-M, ePA und E-Rezept als dargestellten Integrationsfeldern.

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Konzept · Home & Video-Call
Produktidee

Eine stabile Integrationsgrenze über wechselnder Infrastruktur.

Fachanwendungen sollen nicht jede Protokoll-, Identitäts-, Daten- oder Workflow-Änderung als eigene Produktarchitektur nachbauen. MEMM ordnet diese technischen Verantwortungen hinter expliziten Verträgen ein, damit Host-Systeme gegen eine klarere, versionierbare Grenze entwickeln können.

EntkoppelnInfrastrukturwechsel bleiben außerhalb der Fachlogik, soweit sie im vereinbarten Scope von MEMM gekapselt werden.
KontrollierenLifecycle, Policy, Datenfluss und Fehlerzustände werden als benannte Ownership-Grenzen behandelt.
NachvollziehenVersion, Scope und technische Nachweise bleiben voneinander unterscheidbar und reviewbar.
Regulatory Change Containment

Regulatorische Änderungen.
Begrenzte technische Auswirkungen.

MEMM reduziert nicht die Regulierung. MEMM reduziert die Fläche, auf der regulatorische Änderungen technische Folgen haben.

Änderungen an TI-, TI-M-, Matrix- oder anderen externen Spezifikationen sollen hinter versionierten Integrationsgrenzen gekapselt werden, soweit sie innerhalb des vereinbarten MEMM-Scopes bleiben.

1
Produktgrenzeein kontrollierter Ort für externe Deltas
4
KontrollschritteAdaptation · Validation · Versioning · Evidence
3
Host-BereicheWeb/UI · Backend · Fachprozesse

Architekturmodell — die Zahlen bezeichnen Ebenen und Flächen, keine Messwerte zu Effizienz, Reife, Zulassungsaufwand oder Änderungsreduktion.

ArchitekturprinzipÄnderung außen ≠ Architekturprojekt innen.
Änderungsfläche verstehen →
Produktbereiche

Vier Produktbereiche.
Ein gemeinsames Integrationsmodell.

Die Produktbereiche teilen dieselben Prinzipien: versionierte Verträge, klare Verantwortungsgrenzen und ein projektbezogener Scope. Technische Detailnachweise stehen auf den jeweiligen Produktseiten statt im Überblick.

01
HC
In Entwicklung

Headless / OEM

Einbettbare Kommunikationslaufzeit für PVS, KIS, OEM und Plattformprodukte. Ein Rust-basierter Kern wird über klar abgegrenzte Host-, API- und Native-Verträge integriert; detaillierte R1001-Evidenz bleibt im technischen Produktpass.

Bereich ansehen →
02
FHIR®
In Entwicklung

FHIR®-nahe Datenflüsse

Versionierte Profil-, Validierungs- und Verarbeitungsgrenzen für strukturierte Inhalte und ausgewählte FHIR®-bezogene Szenarien. Fachanwendung und externer Profilkontext bleiben getrennte Verantwortungsbereiche.

Bereich ansehen →
03
AP
In Entwicklung

Zugriff & Policy

Identität, Attribute, Policy und Ausführung werden als getrennte Kontrollfragen behandelt. Externe Nachweise können an einer versionierten Identity-Evidence-Grenze eingeordnet werden, ohne Identitätsprüfung mit fachlicher Autorisierung gleichzusetzen.

Architektur ansehen →
04
RN
In Entwicklung

Release & Nachweise

Versionierte Referenzen für Quellstand, Konfiguration und Prüfergebnisse. Umfang und Gültigkeit werden je Release abgegrenzt.

Status ansehen →
Externer Architekturkontext

MEMM bleibt auf der Anwendungsseite – auch wenn sich TI und Fachdienste verändern.

Externe Spezifikationen und Infrastruktur sind Referenzkontext, nicht Bestandteil eines pauschalen Produktversprechens. Die technische Produktgrenze bleibt deshalb explizit.

TI 2.0 Einordnung

Softwarebasierter Zugang, Identitäten und Zero Trust verändern die Umgebung – nicht die Ownership-Grenze.

MEMM ordnet Headless-, Identity-/Policy- und Daten-/Profilgrenzen auf der Anwendungsseite ein. TI-Gateway, ZETA und externe Identitätsdienste bleiben eigenständig. TI-Messenger_26_2 wird als veröffentlichte Vergleichsreferenz berücksichtigt, nicht als Konformitätszusage.

TI-2.0-Architektur einordnen →
TI-Flow Engineering Foundation

Workflow-Platzierung und recoverable Migration als begrenzte technische Foundation.

Die implementierte Foundation trennt stabile Workflow-Platzierung, shard-lokale Transaktionen und Failure Containment vom darüberliegenden FHIR-, HCC-, ZETA- und Betriebsvertrag. TI-Flow_26_3 ist die veröffentlichte externe Vergleichsreferenz (Delta offen).

TI-Flow Foundation ansehen →
Integrationsmuster

Wie MEMM in eine bestehende Landschaft eingebettet werden kann.

Die Muster sind technische Orientierungen, keine Zusage einer bestimmten Lieferform. Der konkrete Integrationsweg wird je Projekt, Zielsystem und Release vereinbart.

Bestehende Systeme Fachanwendung Plattformdienst Backend-Prozess
MEMM Integrationsgrenze
01
In-Process / OEMMögliche Einbettung entlang vereinbarter API- und Laufzeitgrenzen.
02
PlattformdienstMögliche serviceorientierte Einbindung mit ausdrücklich benannter Systemgrenze.
03
Kontrollierte AutomatisierungMögliche Verarbeitung technischer Ereignisse und Folgeaktionen im vereinbarten Scope.
Externe Kontexte Kommunikation Datenprofile Policy / Betrieb
01Versionierte VerträgeÄnderungsstände werden explizit voneinander getrennt.
02Explizite AblehnungNicht passende Eingaben und Zustände sollen erkennbar bleiben.
03Scope vor EinsatzUnterstützung wird nicht pauschal aus einer Produktbeschreibung abgeleitet.
04Nachvollziehbare ÄnderungRelease- und Prüfbezüge werden versionsbezogen beschrieben.
Einsatz & Integrationsweg

Für Teams, die Produktgrenzen vor dem Pilot klären.

MEMM richtet sich an technische Organisationen, die Schnittstellen, Ownership und externe Voraussetzungen vor einer Integration bewusst festlegen.

01PVS / KIS / AVS & OEM

Kommunikations- und Workflow-Funktionen in bestehende Fachanwendungen einordnen.

02Plattformen & Integrationspartner

Versionen, Übergabepunkte und Betriebsverantwortung als explizite Verträge behandeln.

03Krankenkassen & Contact Center

Automatisierungs- und Kommunikationsszenarien mit klarer technischer Scope-Grenze bewerten.

Einsatzkontext ansehen →
Scope before pilot
01ArchitekturZielsystem und Verantwortungsgrenzen
02Evaluationbegrenzte Schnittstellen und Szenarien
03PilotRelease, Umgebung und Prüfkriterien
04Produktionsscopenur ausdrücklich bestätigte Artefakte und Betriebsgrenzen
Einordnung: Matrix, FHIR®, TI, TI-M, TI-Flow, ZETA, ePA und gematik bezeichnen externe Standards, Infrastrukturen oder Integrationskontexte. Keine Zertifizierung, Zulassung oder Beauftragung durch gematik oder eine andere Behörde wird behauptet. Unterstützte Profile, Versionen und Betriebsgrenzen werden vor einem Einsatz schriftlich bestätigt.
Abläufe erklärt

Die Aufgabe sehen. Das Ergebnis verstehen.

Zwei illustrierte Beispiele zeigen, was der Host übernimmt, was MEMM verarbeitet und wie eine Änderung eingeordnet wird. Jeder Schritt verwendet synthetische Daten.

MEMM Ablauf erklärtSynthetisches Beispiel

Was ändert sich bei einem neuen Profil?

Verfolgen Sie die Auswirkung auf Adapter und Host-Vertrag.

Beispiel P-021 · externe Profiländerung

1 · Erkennen

Profilrevision A → B
Geänderte Feldregel

Zuerst wird geklärt, was die neue Quelle ändert: Syntax, Validierung oder fachliche Bedeutung.

2 · Anpassen

Versionierter externer Adapter
Mapping + Vertragsprüfung

Adapter und Prüfung werden gemeinsam angepasst. Der Host-Vertrag wird gegen das neue Ergebnis geprüft.

3 · Entscheiden

Gleiche Bedeutung?
Vertrag halten oder versionieren

Bei gleicher Semantik kann die Schnittstelle stabil bleiben. Ein geänderter Fachvertrag verlangt eine explizite Host-Versionierung.

MEMM Ablauf erklärtSynthetisches Beispiel

Eine Nachricht. Drei Zuständigkeiten.

Verfolgen Sie eine Nachricht von der Host-Oberfläche bis zur Client-Rückmeldung.

Beispiel H-104 · Rückrufwunsch

1 · Erfassen

Bitte rufen Sie mich zurück.
Nachrichtenentwurf

Der Host verantwortet Oberfläche und erlaubte Eingabe. Ein Entwurf stellt noch keine TI-M-Sitzung her.

2 · Übergeben

Host-Aktion → lokale Schnittstelle
Sitzung + Verschlüsselung

Das Modul übernimmt den TI-M-Client-Kontext. Der Host wird weder zum zweiten Matrix-Client noch zur Messenger-Bridge.

3 · Rückmelden

Client-Ereignis zu H-104
Status mit Bedeutung

Der Host zeigt den gemeldeten Zustand. Die Annahme durch den Client ist keine Zustell- oder Lesebestätigung.

Nächster sinnvoller Schritt

Nicht mit einer Demo beginnen. Mit dem Integrationsscope.

Ein erstes technisches Gespräch kann Zielsystem, Entwicklungsstand, Verantwortungsgrenzen, Prüfbedarf und einen begrenzten Evaluierungsumfang klären.

HCSA TI 2.0 · Interaktives UI-Konzept

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Nur synthetisches UI-Konzept · keine echte Dienstverbindung, Zugriffsprüfung, Patientendaten oder Videoverbindung.

Architekturgrenze: DiPag, TI-M, ePA und e-Rezept sind Anwendungskonzepte. ZETA Client gehört logisch zur Client-Integration, ZETA Guard zur externen Zugangsinfrastruktur. Diese Demo implementiert keinen von beiden; sie bilden keine fünfte Fachanwendung. Diese WordPress-Demo verarbeitet keine ePA-Daten und autorisiert keine Zugriffe.