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Produktstatus & Trust

Normative Verträge, Rollen und Architekturgrenzen.

Gematik-Dokumente, Produkttypen und Anbieterpflichten werden getrennt eingeordnet. Welche interne Architektur MEMM dafür vorsieht, ist eine eigenständige technische Aussage — keine Vorgabe der gematik.

Von ITL gewähltes Beispiel · TI-Flow 1.0.0 / HCC 1.0.0

TI-Flow auf HCC

Clientsystem

ZETA Client

Client ↔ Guard: TLS + ASL

HCC-Plattform

Hosting-Bereich

Eigener VM- / Schutzkontext

ZETA Guard

Zugriffspolicy · Token · DPoP

Guard ↔ Resource Server: mTLS

Getrennte VMs · keine zusätzliche ASL

VAU · geschützte Fachverarbeitung

TI-Flow Resource Server

Fachautorisierung je Operation

Schlüssel → Verarbeitung

HSM

Persistenzschlüssel

Daten → Speicher

Verschlüsselte Speicherung

Außerhalb der fachlichen VAU

Eine Komposition, drei Verantwortungen.

Dieses Beispiel ordnet einen TI-Flow-Fachdienst auf einer HCC-Plattform ein. Guard und Resource Server laufen in getrennten VMs. Der äußere Rahmen bezeichnet die Hosting-Umgebung; der innere Rahmen markiert den geschützten Verarbeitungskontext der Fachlogik.

Geltungsbereich: TI-Flow-Fachdienst 1.0.0 und HCC 1.0.0. ITL wählt die gezeigte Anordnung aus den beschriebenen Betriebsvarianten. Platzierung und Pflichten sind für ein anderes Produkt gesondert zu bewerten.

Gestrichelter Rahmen: Hosting-BereichTürkiser Rahmen: geschützter fachlicher VerarbeitungskontextBeschriftete Verbindungen: Transport oder Schlüssel-/Datenbeziehung

Der VAU-Rahmen markiert hier die fachliche Workload. Für die Guard-VM gelten eigene Schutzanforderungen. Interne Guard- und HCC-Dienste sind zusammengefasst; ihre vollständige Topologie wird hier nicht festgelegt.

Zugang

Der Guard entscheidet über den Eingang einer Anfrage.

TI-Flow erlaubt Clientanfragen ausschließlich über den ZETA Guard. Der ASL-Kanal vom Client endet am Guard. Die getrennte Verbindung zum Resource Server nutzt in dieser gewählten Anordnung mTLS.

ZETA Client · Identität und Session nach eigenem Client-Vertrag.

Nach erfolgreicher Zugriffsprüfung bleiben die Fachautorisierung und die Zustandsprüfung der Operation Aufgabe des Dienstes.

Verarbeitung

Die VAU schützt den fachlichen Verarbeitungskontext.

Die HCC-Plattform stellt die von TI-Flow genutzte vertrauliche Ausführungsumgebung bereit. Die Workload verarbeitet dort schützenswerte Klartextdaten und verschlüsselt diese vor einer Persistierung außerhalb dieses Kontexts.

Alle fachlichen Operationen laufen hier. Die Fachautorisierung wird je Operation geprüft.

Das HSM liefert die Persistenzschlüssel. Schlüsselbezug, Fachverarbeitung und dauerhafte Speicherung haben unterschiedliche Aufgaben.

Hosting

Drei Rollen tragen den Dienst gemeinsam.

HCC-Provider
Plattform, HSM-Cluster sowie providerspezifische Build-, Konfigurations- und Attestierungsdienste.
Workload-Hersteller
Entwickelt, testet, dokumentiert und registriert das Workload-Release.
HCC-Dienstanbieter
Integriert den Dienst in den Mandantenkontext und verantwortet Betrieb, Monitoring und Support.

Eine Organisation kann mehrere Rollen übernehmen. Die jeweiligen Pflichten bleiben bestehen; die Grafik überträgt sie nicht pauschal auf den Hosting-Provider.

Vom Referenzplan zum Betriebsnachweis

Für ein benanntes Release werden diese Quellenversionen mit der eingesetzten Konfiguration und den Ergebnissen zu Attestierung, Transport, Schlüsselverwendung und verschlüsselter Persistenz verbunden. Die Illustration erklärt die Grenze; sie enthält keine gemessenen Betriebsergebnisse.

Anforderungs- und Quellenzuordnung öffnen →
Versionierte Quellen für dieses Beispiel
ZETA-Architekturgrenze: Clientseitige Nachweise, Session-/DPoP-Lebenszyklus und Attestierung gehören zu eigenen, versionierten Client-Verträgen. Der ZETA Guard setzt infrastrukturseitige Zugriffspolicies durch; projektspezifische Fachautorisierung und Ausführungssicherungen bleiben zusätzlich erforderlich. Eine ZETA-Client-/Guard-Konformität wird hier nicht behauptet.
ZETA · Repository-basierte Technikansicht

Was der ZETA Guard technisch verarbeitet

Interaktive Architekturillustration aus dem bereitgestellten ZETA-Repository. Sie beschreibt eine dokumentierte Referenzimplementierung, keine nachgewiesene ITL-Bereitstellung oder gematik-Freigabe.

Guard-Komponenten und Vertrauensgrenzen

Komponente wählen; der Rollenhinweis erscheint unter der Karte.

Keine Komponente ausgewählt

Wählen Sie einen Knoten, um die Verantwortlichkeit zu lesen.

Client-Flow · erklärender Prototyp

Kein Schritt ausgewählt

Wählen Sie einen Schritt, um den Ablauf zu erläutern.

Stand der Quelle: Die API ist als Draft gekennzeichnet; das mobile SDK-Handbuch nennt die mobile OIDC-Integration Vorschau und beschreibt gemockte serverseitige Attestierung. Der G-App-PTV verweist separat auf 2.0.1_CC; deren vollständiger Text liegt hier nicht vor.

DiPag: Policy-Beispiel ansehen

Aus dem beigefügten Rego-Beispiel: professionOID und angeforderter Scope beeinflussen eine hypothetische allow/deny-Entscheidung. Es wird keine produktive Guard-Policy ausgeführt.

Noch keine Beispielentscheidung.

Hinweis: Produktprüfung und Audience-Check existieren in dieser Rego-Datei als nicht aktivierte Helfer; die Hauptentscheidung nutzt ausschließlich Berufs-/Scope-Regeln. Ein Allow hier bedeutet keinen Zugriff auf ein DiPag-System.

Quelle und Abgrenzung

Benutzerseitig bereitgestellter Snapshot „zeta-main.zip“. Nachweise: README, Komponentenübersicht, docs/api/v1/index.md (2.0.0-draft), SDK-Vorschau sowie pip-pap/dipag-policy. Keycloak-Client-Management-Unterlagen vom 21.09.2026 sind Architekturvorschläge zu 2.0.1_CC und KEINE veröffentlichte Normfassung.

ZETA-Projekt auf GitHub ↗ · SHA-256: b597892bdc88a50b19c64110f85c394099edf8325073c3236bf462f1c472ac31

Quellenstatus, technische Details und Grenzen im Knowledge-Artikel →

Öffentliche Statusangaben (optional)
Aktueller öffentlicher Status

Entwicklungsphase

Funktionsumfang, unterstützte Profile und Verfügbarkeit werden je Modul, Version und Zielumgebung ausgewiesen.

Stand29.09.2026 BedeutungKein allgemeiner Verfügbarkeits- oder Produktivstatus.
Öffentliche Statusklassen

Vier Begriffe mit begrenzter Bedeutung.

In Entwicklung

Entwicklungsphase

Der Bereich ist Teil der aktiven Produktentwicklung. Eine allgemeine Verfügbarkeit wird nicht behauptet.

Pilot

Begrenzter Pilot

Nur für benannte Module, Umgebungen, Beteiligte und einen schriftlich definierten Evaluierungsumfang.

Verfügbar

Benannter Release

Gilt ausschließlich für die veröffentlichte Version, Konfiguration und dokumentierte Liefergrenze.

Extern bestätigt

Benannter Nachweis

Aussteller, Scope, Version und Gültigkeit der externen Bestätigung werden konkret genannt.

Was nicht pauschal behauptet wird

Keine Ausweitung über den belegten Scope.

Keine allgemeine Produktivfreigabe

Eine produktive Eignung wird nur für einen ausdrücklich freigegebenen Release, eine Zielumgebung und ein vereinbartes Betriebsmodell beschrieben.

Keine universelle Konformität

Matrix-, FHIR®-, TI-, TI-M-, ePA- oder andere Profilunterstützung gilt nur, wenn Version und Umfang konkret ausgewiesen sind.

Keine Zertifizierung oder Zulassung ohne Dokument

Die Website nennt keinen Zertifizierungs-, Zulassungs- oder Beauftragungsstatus, solange kein passender gültiger Nachweis mit korrektem Scope vorliegt.

Keine medizinische Zweckbestimmung durch Marketingtext

Projektbeispiele beschreiben technische Integrationskontexte und ersetzen keine gesonderte regulatorische Produktklassifizierung.

Website-Basispaket

Datensparsame öffentliche Theme-Grenze.

Die Aussage bezieht sich auf dieses Theme-Paket. Hosting, WordPress-Konfiguration und installierte Plugins müssen vor der öffentlichen Freigabe separat geprüft werden.

Keine eingebauten Analytics- oder Werbedienste

Das Theme integriert keine Tracking-Pixel, Werbeskripte, externen Webfonts oder Drittanbieter-Videos.

Kein öffentliches Kontaktformular

Kontakt erfolgt über konfigurierte E-Mail-Adressen. Das Theme verarbeitet selbst keine Formulareingaben.

Keine öffentlichen Kommentare oder Avatare

Kommentar-, Pingback-, Gravatar- und öffentliche Kommentar-REST-Pfade sind im Theme deaktiviert.

Synthetische UI-Konzepte

Die Produktansichten enthalten keine realen Patienten-, Kunden-, Betriebs-, Leistungs- oder Compliancewerte.

Einordnung: Matrix, FHIR®, TI, TI-M, TI-Flow, ZETA, ePA und gematik bezeichnen externe Standards, Infrastrukturen oder Integrationskontexte. Keine Zertifizierung, Zulassung oder Beauftragung durch gematik oder eine andere Behörde wird behauptet. Unterstützte Profile, Versionen und Betriebsgrenzen werden vor einem Einsatz schriftlich bestätigt.
Security-KontaktFür verantwortungsvolle Meldungen zu Sicherheitsfragen:
info@itl-software.de
Specification Registry · gematik

Produkt- und Anbieterdokumente mit festen Versionen.

PTV beschreibt Produkt-/Herstellerpflichten, ATV Anbieter-/Betreiberpflichten. Vorabveröffentlichungen sind Entwurfsreferenzen. Produkttypversion und Dokumentversion werden getrennt ausgewiesen.

Auf schmalen Bildschirmen die Tabelle seitlich scrollen, um alle Spalten zu sehen. Die Tabelle ist auch per Tastatur fokussierbar. →

Offizielles DokumentKlasse / DatumZielrolleArchitekturbezug
Draft_App_26_1 ↗Draft_App_26_1DRAFT · 01.09.2026Draft_App_26_1Versicherten-App · EntwurfApp-Module / DiPag-UX
Draft_DiPag_26_1 ↗Draft_DiPag_26_1DRAFT · 10.07.2026Draft_DiPag_26_1DiPag Fachdienst · EntwurfDiPag-Fachdienst / FHIR-Vertrag
gemAnbT_TI-Flow_FD_ATV_1.0.0-0_V1.0.0 ↗TI-Flow_26_3ATV · 02.10.20261.0.0-0 / 1.0.0Anbieter / Betreiber (ATV)Betrieb des TI-Flow-Fachdienstes
gemAnbT_TI-M_ePA_ATV_1.1.0-0_V1.0.0 ↗TI-Messenger_26_2ATV · 29.09.20261.1.0-0 / 1.0.0Anbieter / Betreiber (ATV)TI-M-ePA-Anbieter / Betrieb
gemAnbT_TI-M_Pro_ATV_1.2.0-0_V1.0.0 ↗TI-Messenger_26_2ATV · 29.09.20261.2.0-0 / 1.0.0Anbieter / Betreiber (ATV)TI-M-Pro-Anbieter / Betrieb
gemProdT_TI-Flow-FD_PTV_1.0.0-0_V1.0.0 ↗TI-Flow_26_3PTV · 02.10.20261.0.0-0 / 1.0.0Produkthersteller (PTV)FHIR-Fachdienst / HCC- und ZETA-Grenze
gemProdT_TI-M_Client_ePA_PTV_1.2.0-0_V1.0.0 ↗TI-Messenger_26_2PTV · 29.09.20261.2.0-0 / 1.0.0Produkthersteller (PTV)Eigenständiger TI-M-ePA-Client
gemProdT_TI-M_Client_Pro_PTV_1.1.0-0_V1.0.0 ↗TI-Messenger_26_2PTV · 29.09.20261.1.0-0 / 1.0.0Produkthersteller (PTV)Eigenständiger TI-M-Pro-Client
gemProdT_TI-M_FD_Pro_PTV_1.1.0-0_V1.0.0 ↗TI-Messenger_26_2PTV · 29.09.20261.1.0-0 / 1.0.0Produkthersteller (PTV)TI-M-Pro-Fachdienst
gemProdT_TI-M_Hl_Client_Pro_PTV_1.0.0-0_V1.0.0 ↗TI-Messenger_26_2PTV · 29.09.20261.0.0-0 / 1.0.0Produkthersteller (PTV)MEMM Headless / Host-Integrationsgrenze
gemProdT_ePA_FdV_PTV_3.1.3-3_V1.0.0 ↗ePA_3_1_3-4PTV · 15.07.20263.1.3-3 / 1.0.0Produkthersteller (PTV)ePA-FdV / Aktenzugriff und Nutzerentscheidungen
gemProdT_Aktensystem_ePA_PTV_3.1.3-3_V1.0.0 ↗ePA_3_1_3-4PTV · 15.07.20263.1.3-3 / 1.0.0Produkthersteller (PTV)ePA-Aktensystem / serverseitige Produktgrenze
gemAnbT_Aktensystem_ePA_ATV_3.1.3-3_V1.0.0 ↗ePA_3_1_3-4ATV · 15.07.20263.1.3-3 / 1.0.0Anbieter / Betreiber (ATV)Betrieb des ePA-Aktensystems

Dieses ausgewählte Publikationsregister wird durch technische Quellen und Anforderungserklärungen ergänzt. Der Quellenabgleich umfasst bereitgestellte PDFs, versionierte FHIR-Pakete und gebundene Schnittstellenschemata; eine Produktzulassung benötigt eigene Nachweise.

ZETA · Quellenbindung

Jede Anforderung behält ihre Rolle und Quellenversion.

Die Zuordnung unterscheidet freigegebenen Guard-Steckbrief, G-App-Entwurf und ergänzenden mobilen Kontext. Sie dokumentiert Quellenzuordnungen; Implementierungsergebnisse benötigen eigene Nachweise.

Version und Prüfumfang von drei ZETA-Referenzen
GeltungsbereichFeste ReferenzGeprüfter Umfang
Guard-ReferenzketteVerzeichnis 1.3.0-0 / 1.0.2 → ZETA 1.3.2Exakte Quelle und ausgewählte Prüfzuordnungen geprüft.
G-App ClientPTV 1.0.0-0 / 1.0.0_CC → ZETA 2.0.1_CC57 IDs / 66 Zuordnungen geprüft; exakter Spezifikationstext weiterhin nicht verfügbar.
Ergänzender mobiler KontextZETA 2.0.0_CCEntwurfskontext; erfüllt den G-App-Versionsverweis nicht.
Anforderungen im Zusammenhang

Was die Spezifikationen für diese Architektur bedeuten.

Ausgewählte Anforderungen mit fester Quellenversion. Ein Thema aufklappen, um Verantwortung, Schnittstelle oder Datengrenze nachzulesen.

Drei Rollen für den HCC-Dienst

Der TI-Flow-Fachdienst-Hersteller ist HCC-Workload-Hersteller: Er entwickelt, testet, dokumentiert und registriert das Workload-Release. Der Fachdienst-Anbieter ist HCC-Dienstanbieter: Er integriert den Dienst in seinen Mandantenkontext und verantwortet Betrieb, Monitoring und Support. Der HCC-Provider stellt Plattform und HSM-Cluster sowie den providerspezifischen Trust-Domain Build Service (TDBS) und den Trust-Domain Configuration & Attestation Service (TDCAS) bereit. Der übergreifende TI Verification & Build Service liegt in der Verantwortung der gematik; die providerspezifischen Build Services sind darin eingebunden. Die Rollen können organisatorisch verbunden sein; ihre Pflichten bleiben getrennt.

Workload, Attestierung und Konfiguration

OCI-konforme Workload-Images werden für den Trust-Domain Build Service bereitgestellt. HSM-Zugriffs-Credentials bezieht der Dienst vom Trust-Domain Attestation Service. Die Workload lädt ihre Konfiguration beim Start und muss für Änderungen neu instanziiert und attestiert werden können. Beliebige privilegierte Laufzeitadministration ist ausgeschlossen; vordefinierte Eingriffe auf Anwendungsebene und Policy-Administration bleiben im spezifizierten Rahmen möglich.

VAU, Persistenz und Client-Eingang

Der TI-Flow-Fachdienst verarbeitet alle fachlichen Operationen innerhalb der VAU. Schützenswerte Daten werden vor einer Speicherung außerhalb der VAU verschlüsselt; die Persistenzschlüssel bezieht der Dienst aus einem HSM der HCC-Plattform. Der ZETA Guard ist der einzige Eingang für Clientanfragen. Client bis Guard verwendet TLS und ASL; bei getrennten VMs sichert mTLS die Verbindung zwischen Guard und Resource Server ohne zusätzliche ASL. Die Fachautorisierung gilt weiterhin je Operation. Die E2EE-Grenze eines Headless Clients und die serverseitige VAU sind eigenständige Schutzkontexte.

Persistenzschlüssel und Zertifikatsprüfung in TI-Flow

A_29714 verlangt für persistierte Vorgangsdaten entweder einen eigenen Schlüssel je Vorgang oder mindestens einen Schlüsselwechsel pro Sekunde, sodass nur die in dieser Sekunde neu angelegten Vorgänge denselben Schlüssel nutzen. A_29715 bindet den Bezug an das HSM der HCC-Plattform. Die Spezifikation kennzeichnet eine mögliche spätere Ablösung von A_29714 als offenen Punkt; daraus folgt noch keine geänderte Vorgabe. Nach A_29732 werden aktiv verwendete Zertifikate auf Integrität und Authentizität geprüft. Ohne gültiges Ergebnis müssen die davon abhängigen Arbeitsabläufe abgelehnt werden; jeder verwendete öffentliche Schlüssel muss auf eine erfolgreiche Zertifikatsprüfung zurückführbar sein.

Systemprotokolle und Pseudonymisierung

Sensible Informationen werden vor dem Speichern eines Systemprotokolleintrags entfernt. Zulässige Zwecke sind anlassbezogene Fehleranalyse und -behebung sowie Security Monitoring. Fehleranalyse-Protokolle sind nach Fehlerbehebung unverzüglich, Security-Monitoring-Protokolle nach drei Monaten zu löschen. Für gematik-Logdaten wird key_pn_log im Klartext ausschließlich in der VAU verarbeitet und im Vier-Augen-Prinzip eingebracht; für diesen besonderen Schlüssel ist eine Speicherung im VAU-HSM nicht zwingend.

Betriebsverantwortung für den gesamten Dienst

HCC-Dienste unterstützen mehrere Instanzen auf verschiedenen Hosts, sodass Hostwechsel oder Neustarts den Service nicht unterbrechen. Der HCC-Dienst protokolliert Fehler- und Performancedaten genutzter Cloud-Services; der HCC-Dienstanbieter überwacht und steuert Kapazitäten und testet Änderungen des HCC-Stacks vor dem produktiven Einsatz. Der TI-Flow-Anbieter erfüllt zusätzlich seinen ATV und die dienstbezogenen Performance-Vorgaben. gemSpec_Perf 2.88.0 konkretisiert die Anbieterpflichten: A_29788 verlangt 99,99 % Verfügbarkeit zur Hauptzeit und 99,97 % zur Nebenzeit in den festgelegten Servicezeiten. A_29790 verlangt die betreffenden Medication-Übermittlungen innerhalb von zwölf Stunden, sofern technische Fehler im ePA-Aktensystem dies nicht verhindern; A_29791 verlangt Versand an das Push-Gateway innerhalb von 60 Minuten nach Ereignisgenerierung, sofern das Gateway erreichbar ist. Diese normativen Zielwerte müssen im konkreten Dienstbetrieb nachgewiesen werden. Ein lokales Readiness-Signal beschreibt nur einen Teil dieses Betriebsbilds.

Kryptografie nach dem zugehörigen Produktprofil

Für den TI-Flow-PTV ist gemSpec_Krypt 2.51.0 gebunden; der G-App-PTV-Entwurf nennt 2.49.1. Diese Referenzen werden pro Produkttyp geführt. Eine neuere allgemeine Kryptografie-Ausgabe ersetzt eine im Produktprofil gebundene Fassung nicht automatisch. Algorithmen, Zertifikatsprüfung, Schlüsselverwendung und Transport müssen im jeweiligen Rollen- und Versionskontext bewertet werden.

Alleiniger E2EE-Endpunkt und auditierte Kryptografie

Der TI-M Pro Headless Client muss der alleinige kryptografische Endpunkt der Ende-zu-Ende-verschlüsselten Kommunikation sein. Schlüsselmaterial, interne E2EE-Zustände und rekonstruierbare Sicherheitsinformationen bleiben innerhalb seines geschützten Kontexts; Diagnose-Dumps dürfen sie nicht offenlegen. Für die Nachrichtenverschlüsselung verlangen TI-M Clients eine auditierte, als ausreichend sicher bewertete Olm/Megolm-Implementierung. Die Basis nennt Vodozemac und libolm; andere Implementierungen benötigen einen gleichwertigen Sicherheitsnachweis durch geeignete unabhängige Prüfer. Cross-Signing und Secure Secret Storage and Sharing (SSSS) zur Geräteverifikation sind ebenfalls zu unterstützen. Rust oder ein lokales ABI allein erfüllen diese Anforderungen nicht.

Calling: TLS ist nicht mit DTLS gleichzusetzen

A_25299 verlangt TLS zwischen TI-M-Komponenten über virtuelle/physische Maschinengrenzen; A_25573 bindet gemSpec_Krypt ein. Eine ausdrückliche VoIP-Ausnahme wurde in den geprüften Quellen nicht gefunden. Deshalb beschränkt ITL den Entwurf auf zwei TURN-Allocations über TLS/TCP an derselben kontrollierten Instanz/VM und ausschließlich lokale Relay-Weiterleitung. turns-URL und relay-Candidate allein belegen den Pfad nicht; bei fehlender beidseitiger Zusicherung bleibt Calling nicht verfügbar. Das ist eine enge technische Herleitung, keine offizielle Auslegung. Allgemeine TLS-1.2-Unterstützung bleibt erhalten; TLS 1.3 ist die Wahl dieses Medienprofils.

Calling: Session-Ursprung und Medienpartner prüfen

party_id identifiziert eine Call-Partei, muss aber nicht der Matrix-Geräte-ID entsprechen. Matrix 1.17 verbietet, äußere Megolm-Felder sender_key/device_id als Ursprungsnachweis oder Session-Index zu verwenden. Der Entwurf bindet den geprüften Benutzer und Geräte-Vertrauensnachweis über die validierte Session an Raum, call_id, party_id und SDP-Fingerprint. Erst ein passender DTLS-Handshake und der zulässige Relay-Pfad geben Medien frei. Explizit bestätigtes Gerätevertrauen vor Calling ist eine strengere ITL-Policy; TLS zum Homeserver allein authentisiert den Medienpartner nicht.

ZETA-Referenzen mit unterschiedlichem Zweck

ZETA 1.3.2 ist die freigegebene Quelle für die hier erläuterte allgemeine Client-/Guard-Architektur. Der G-App-Entwurfssteckbrief nennt dagegen gemSpec_ZETA 2.0.1_CC und gemSpec_Krypt 2.49.1 als Abhängigkeiten. Der exakte ZETA-Quelltext 2.0.1_CC und eine Berichtigung dieses Pins konnten im geprüften öffentlichen Quellenbestand nicht verifiziert werden; dieser Teil des G-App-Abgleichs bleibt offen. Der öffentlich vorliegende Entwurf 2.0.0_CC vom 09.07.2026 ergänzt den mobilen Architekturkontext. Er wird ebenso wie 1.3.2 mit seinem eigenen Geltungsbereich erläutert und ersetzt die G-App-Abhängigkeit 2.0.1_CC nicht.

Persönliche Metadaten und Versandberechtigungen

Rechnungsmetadaten für RE-PS und KTR-PS dürfen keine Rückschlüsse auf die vom Versicherten verwalteten Status oder Markierungen erlauben. Das Berechtigungsmanagement ist eine separate HTTP-REST-Schnittstelle mit KVNR-Claim sowie permission.r zum Lesen und permission.u zum Bearbeiten. Im MVP verwaltet der FD ausschließlich Rechnungsversandberechtigungen: Sie entstehen bei der ersten Rechnung des Rechnungserstellers; Versicherte können bestehende Berechtigungen auflisten, entziehen und wieder erteilen. Daraus folgt keine allgemeine Freigabe persönlicher Rechnungsmetadaten oder beliebiger medizinischer Daten.

Nutzerprotokoll im Fachdienst

Der DiPag-Fachdienst protokolliert unter anderem Änderungen an Markierungen mit Dokumentbezug und verantwortlichem Akteur. Ein Nutzerprotokolleintrag ist nach drei Jahren ab Zugriffszeitpunkt innerhalb eines Monats zu löschen. Das FdV stellt Einsicht und Export bereit. Die lokale Aktivitätsliste dieser Demo bleibt flüchtige Bedienhistorie; sie ersetzt weder das Fachdienst-Nutzerprotokoll noch dessen Aufbewahrungs- und Löschregeln.

ZETA-Client-Lebenszyklus im Architekturkontext 1.3.2

Service Discovery bestimmt den Guard und seine Endpunkte. Registrierungsdaten einschließlich client-id werden pro Guard geführt; der mobile Registrierungsablauf bindet lokal erzeugte geschützte Schlüssel, OIDC-Nutzerauthentifizierung, Attestierung und eine Offband-Bestätigung ein. Für Sitzungen sind OAuth mit PKCE, sichere Access-/Refresh-Token- und DPoP-Schlüsselverwaltung sowie Refresh-Token-Rotation beschrieben. Nutzer können registrierte Clients einsehen und deregistrieren. Dienstspezifische Berechtigungen bleiben separat. Der Zwölf-Screen-Flow illustriert Entscheidungen an einer fiktiven Ressource demo.document; er implementiert diesen Protokollablauf nicht. Die offenen mobilen Details in 1.3.2 bleiben vom G-App-Versionsabgleich getrennt.

Mobiler Ablauf im Entwurf ZETA 2.0.0_CC

Der öffentlich vorliegende Entwurf beschreibt die mobile Registrierung mit lokal erzeugtem Schlüssel, Attestierungsnachweis und beim Erstkontakt E-Mail-OTP-Bestätigung. Der schnelle Registrierungsweg setzt einen bereits gültigen ZETA-Attestierungstoken und weitere Schlüsselprüfungen voraus. Android-Hardwareattestierung und Apple App Attest werden plattformspezifisch behandelt; der Software-Fallback besitzt keine Hardware-Vertrauensbindung und erhält eine niedrigere Vertrauensbewertung. Für OIDC beschreibt der Entwurf Authorization Code, PAR und PKCE sowie DPoP-gebundene Access-Token. Der Fach-Client bestimmt den fachlichen Aufruf und den IDP-Kontext; der ZETA Client verwaltet Registrierung, Schlüssel und Authentifizierungsablauf. Diese Aussagen beziehen sich ausschließlich auf 2.0.0_CC. Der illustrative Zwölf-Screen-Flow bleibt ein ITL-Beispiel ohne Implementierungsnachweis.

G-App: genaue Anforderungsauswahl bei offener Quellenversion

Der G-App-PTV enthält 57 unterschiedliche ZETA-Anforderungs-IDs mit 66 Prüfzuordnungen. Er nennt ausdrücklich 2.0.1_CC. Im geprüften Kontextentwurf 2.0.0_CC stehen A_25783-01 und A_27379-02, während der PTV A_25783-02 und A_27379-03 auswählt. Die 55 dort gefundenen identischen IDs belegen keine Textgleichheit zur fehlenden Ausgabe. Die SDK-Ausnahme in § 3.2.1 betrifft nur bereits durch Zeta-SDK-Funktionalität abgedeckte Anforderungen der Tabelle 7; übrige Prüfungen und Herstellerpflichten bleiben eigenständig. A_25735-01 steht sowohl in der allgemeinen UX-Tabelle 5 als auch in Tabelle 10 der Option PushNotification. Beide Zuordnungen bleiben erhalten. Der Katalog macht den PTV-Bezug prüfbar; der volle Inhalt von 2.0.1_CC bleibt offen.

Verbindliche Referenzkette des ZETA Guard

Der freigegebene Verzeichnissteckbrief ZETA Guard 1.3.0-0, Dokument 1.0.2 vom 30.06.2026, bindet in Tabelle 1 gemSpec_ZETA 1.3.2 und gemSpec_Krypt 2.47.0. Seine Prüftabellen wählen konkrete Anforderungs-IDs aus; ein Verweis auf die Spezifikation macht nicht automatisch jeden Absatz zur ausgewählten Guard-Pflicht. Die öffentliche Zuordnung nennt deshalb ID, Quellenversion, verantwortliche Komponente und die vorhandenen Prüfzuordnungen. Die G-App-Basis besitzt eine eigene Entwurfsreferenz auf ZETA 2.0.1_CC und Krypt 2.49.1; diese Referenzkette bleibt getrennt.

Discovery, Zertifikate und Registrierung je Guard

Der Client prüft aktiv verwendete Zertifikate einschließlich Hostname, Gültigkeit, Vertrauenskette und Widerruf nach A_25340-01; von einer ungültigen Prüfung abhängige Abläufe werden abgelehnt. Well-known-Abfragen verwenden ETag und If-None-Match. Ohne Cache-Control werden Well-known und JWKS alle 24 Stunden neu geladen; ein 404 beim Aufbau der Ressourcenkommunikation löst erneute Discovery aus. Der Guard veröffentlicht genau einen logischen Authorization Server. Die Registrierung erfolgt pro Guard; client-id sowie Registrierungs- und Konfigurationsdaten bleiben diesem Guard zugeordnet. Eine fachliche App-Kachel ist keine eigene Registrierungsinstanz.

PEP: Token-Bindung und gezieltes Step-up

Der PEP HTTP Proxy prüft Signatur, zeitliche Gültigkeit, Audience und Scope des Access Tokens sowie die DPoP-Bindung; die DPoP-Prüfung folgt RFC 9449. Ein ungültiges Access Token führt gemäß A_25668 zu HTTP 401. A_28525-01 verlangt ein Step-up-Signal mit HTTP 401, wenn bei einer existierenden, unterstützten URL der benötigte Scope fehlt oder die Audience nicht passt. Daraus folgt keine Regel, nach jedem beliebigen 401 pauschal eine neue MFA-Abfrage zu starten. Die fachliche Anwendung wertet den konkreten Autorisierungskontext aus und erhält keinen Zugriff allein durch ein sichtbares Login-Signal.

ASL: innere und äußere Zielbindung

A_26681-01 bindet die Verwendung des ZETA/ASL-Kanals an zeta_asl_use: required oder required_passthrough. Der innere Request enthält Access Token und DPoP Token für den Resource-Server-Endpunkt. Bei required_passthrough enthält zusätzlich der äußere Request ein passendes Token-Paar für den ASL-Endpunkt. Terminiert ASL am HTTP Proxy, prüft dieser das innere Token-Paar. Bei Passthrough prüft er das äußere Paar und leitet an den terminierenden Resource Server weiter. Die Wahl des Dienstes und seiner Produktspezifikation bestimmt diese Grenze; die allgemein optionale Guard-Konfiguration hebt eine dienstspezifische ASL-Pflicht nicht auf.

PDP, Fachautorisierung und Token-Lebenszyklus

Vor einem neuen Token-Set fragt der Authorization Server die Policy Engine. Eine verweigerte Policy-Entscheidung wird mit HTTP 403 umgesetzt; Token-Claims müssen zur Entscheidung passen. Access und Refresh Token sind über DPoP an die registrierte Client-Instanz gebunden. Refresh Token werden nur einmal eingetauscht und rotiert; der Client bewahrt Sitzungstoken und DPoP-Schlüssel geschützt auf. Ein anwendungsspezifisches Authorization Backend kann über die definierte Plug-in-Schnittstelle einbezogen werden. Clientverwaltung, manuelle De-Registrierung und Einsicht in das Registrierungs-Zugriffsprotokoll bleiben eigene Funktionen. Diese ZETA-Funktionen ersetzen weder ePA-Befugnisse noch die Fachregeln einer DiPag- oder TI-Flow-Operation.

Stufe 1 ist kein allgemeiner mobiler Ablauf

A_28827 und A_28803 betreffen ausdrücklich Stufe 1: Die anfragende IP-Adresse wird im Access Token hinterlegt und bei Client-Requests verglichen. Ein negatives Ergebnis sperrt Access und Refresh Token und bricht die fachliche Operation ab. Die Spezifikation ordnet diese vereinfachte Impossible-Travel-Prüfung der LEI-Rolle mit stationärem Endgerät zu. Die mobile HCSA-Illustration übernimmt daraus keine universelle IP-Bindung. Mobile Aussagen aus 2.0.0_CC behalten ihren Entwurfsstatus; die im G-App-PTV referenzierte Fassung 2.0.1_CC bleibt bis zum Vorliegen der exakten Quelle ungeprüft.

ePA-FdV, Aktensystem und Betreiber

Der FdV-Produkttypsteckbrief 3.1.3-3, Dokument 1.0.0, bindet die hier betrachtete Dokumenten- und Zugriffsarchitektur an gemSpec_ePA_FdV 2.8.0, Aktensystem 1.8.2 und IDP Frontend 2.0.0. Dazu gehören Basic IG 1.3.2, MHD IG 1.1.3 und Medication IG 1.3.5. Das FdV ist das Versicherten-Frontend; das Aktensystem setzt Aktenhaltung und serverseitige Zugriffsprüfung um. Produktanforderungen an das Aktensystem und Anforderungen an dessen Anbieter stehen in eigenen PTV-/ATV-Steckbriefen 3.1.3-3. Ein mobiles UI-Konzept erfüllt diese drei Nachweisscopes nicht allein. Die Schnittstellenreferenzen ePA-Basic und ePA-XDS-Document sind auf ePA-3.1.3 und die dazu ermittelten unveränderlichen Commits festgelegt.

VAU-Kanal, userSession und konkrete Akte

Das FdV baut einen VAU-Kanal zum Aktensystem auf und prüft dabei dessen VAU-Zertifikat. sendAuthorizationRequestFdV leitet die Authentifizierung über GesundheitsID, sektoralen IDP und Authenticator ein; sendAuthCodeFdV übergibt den erhaltenen Autorisierungscode an das Aktensystem. Die authentifizierte userSession ist vom HealthRecordContext einer konkreten Akte zu unterscheiden. Eine Aktenanfrage benennt die Akte über x-insurantid und setzt die passende Befugnis sowie die weiteren Zugriffsprüfungen voraus. So können Inhaber und berechtigte Vertretung auf unterschiedliche Akten zugreifen. Ein generisches ZETA-Allow oder ein TI-M Client ePA Login ersetzt diesen ePA-FdV-Vertrag nicht.

Sitzung beenden und Gerät entfernen

logoutFdV beendet die userSession, löscht die zugehörigen temporären Sitzungsdaten und schließt ihre HealthRecordContexts. Für weiteren Zugriff sind eine neue Anmeldung und ein neu ausgehandelter VAU-Kanal erforderlich. Das FdV beendet die Sitzung spätestens 20 Minuten nach der letzten Nutzer-Aktivität; auch das Aktensystem besitzt eine Inaktivitätsregel. deleteDevice entfernt dagegen eine Gerätefreigabe. Laut Geräte-API bleibt eine bereits aktive userSession davon unberührt. Ein Produkt muss deshalb Abmelden und Geräteverwaltung als unterschiedliche Aktionen behandeln. Die lokale HCSA-Demo hält keine echte ePA-Sitzung und führt keine dieser Operationen aus.

Gerätebestätigung vor dem Aktenzugriff

Am Heimat-Aktensystem weist das FdV ein registriertes und bestätigtes Gerät mit x-device-identifier und x-device-token nach. Bei einem anderen Aktensystem dient eine Geräteattestierung des Heimat-Aktensystems als Nachweis. Fehlt die bestätigte Registrierung, bleibt die authentifizierte Sitzung auf die Geräteverwaltung beschränkt. registerDevice und confirmPendingDevice bilden Registrierung und Bestätigung ab; getDeviceAttestation setzt ein bestätigtes Gerät voraus. Der besondere Modus x-authorize-representative dient der Einrichtung einer Vertretung und beschränkt den Zugriff auf die Befugnisverwaltung. Er öffnet keine allgemeine Dokumentensitzung. GesundheitsID-Anmeldung, Gerätebestätigung und Aktenbefugnis haben somit jeweils einen eigenen Zweck.

Befugnis, Widerspruch und Sichtbarkeit

Entitlement Management verwaltet die Befugnis eines Akteurs auf eine bestimmte Akte. Der Inhaber hat eine statische Befugnis; eine Vertretung benötigt eine ausdrückliche Befugnis. setEntitlement verarbeitet einen signierten Befugnisnachweis, deleteEntitlement entzieht eine widerrufbare Befugnis. Consent Decision Management setzt dagegen den Widerspruch gegen definierte Funktionen um: permit bedeutet kein Widerspruch, deny einen Widerspruch mit funktionsabhängigen Folgen. Der allgemeine Widerspruch gegen die ePA selbst liegt außerhalb dieses Dienstes. Constraint Management steuert das Verbergen zulässiger Dokumente, Ordner oder Kategorien über GeneralDenyPolicies; emp und technical können hier nicht verborgen werden. Die serverseitige LegalPolicy und Rollenprüfung gelten zusätzlich. Favoriten in der HCSA-Demo sind lediglich lokale Lesezeichen und ändern keine dieser Berechtigungen.

Redaktioneller Quellenabgleich: 17. Oktober 2026. Die Zuordnung erklärt Anforderungen; Implementierungsprüfung und Produktzulassung benötigen eigene Nachweise.

Versionierte Primärquellen

Spezifikationen, Implementation Guides und Schnittstellenschemata.

Jeder Link behält die zugehörige Dokumentversion oder den Repository-Commit. Entwürfe und offene Quellenunterschiede sind in der jeweiligen Architekturerklärung benannt.

Anforderungs- und Quellenkarte R24.23 herunterladen (JSON)