Versioned Extensibility

Spezifikationsänderungen kontrollieren: stabile Produktlogik trotz externer Drafts

Externe Spezifikationen ändern sich unabhängig vom Produktrelease. Eine Anti-Corruption-Grenze trennt deshalb volatile Protokoll- oder Profilversionen von stabileren internen Produktverträgen und macht Änderungen als additive, brechende oder nur evidenzbezogene Deltas sichtbar.

Themen: Specification Change ControlAnti-Corruption LayerVersioned ProfilesDraftsAdapters
Der Zusammenhang im Überblick

Änderungen an einer Grenze einordnen

  1. Externe Spezifikation

    Neue Ausgabe oder Profiländerung

    bewerten
  2. Versionierter Adapter

    Auswirkung, Mapping und erneute Prüfung

    kontrolliert übernehmen
  3. Interner Produktvertrag

    Änderungen bewusst übernehmen oder begrenzen

Die Adaptergrenze macht Änderungen prüfbar. Sie garantiert weder unveränderte Fachlogik noch automatische Unterstützung künftiger Entwürfe.

Warum Drafts nicht direkt zur Domänenlogik werden sollten

Wenn externe DTOs oder Versionsnummern tief in Produktzustände einwandern, wird jeder Profilwechsel zu einer potentiell breiten Änderung. MEMM verfolgt deshalb das Prinzip, externe Revisionen an Adapter- und Profilgrenzen zu normalisieren, bevor stabile Produktlogik sie verarbeitet.

Praktische Einordnung einer Änderung

  • Additiv: bestehende Produktgrenze bleibt unverändert und kann erweitert werden.
  • Breaking: API-, Runtime- oder Boundary-Auswirkung benötigt eine neue Architekturentscheidung.
  • Evidence-only: Nachweis oder Dokumentation ändert sich, nicht die Laufzeitgrenze.
  • Nicht passend: eine gewünschte Funktion würde die festgelegte Produktgrenze unkontrolliert erweitern.
Was hier ausdrücklich nicht behauptet wird: Die Seite beschreibt Change-Control- und Adapterprinzipien. Sie behauptet nicht, dass ein beliebiger zukünftiger Draft automatisch unterstützt wird oder dass Änderungen ohne Revalidierung übernommen werden können.