TI-Flow / FHIR

TI-Flow als versionierte Integrationsdomäne: Workflow-Kern und FHIR®-Adapter trennen

Für TI-Flow soll der fachliche Workflow-Kern nicht an eine konkrete FHIR®-Wire-Version gebunden sein. Ein kanonisches Prozess-, Task-, Actor- und Transition-Modell bildet die stabile Domänengrenze; FHIR®-Mapping, Profilvalidierung und externe Zustellung liegen in versionierten Adaptern außerhalb der shard-lokalen Workflow-Transaktion.

Themen: TI-FlowFHIRCanonical DomainOutboxProfile Boundary
Versionsgebundene Entwicklungsarchitektur

Die vollständig umgesetzte BPMN/VBucket Foundation ist eine technische Grundlage. Diese Seite erweitert daraus keine Behauptung auf vollständige Umsetzung der veröffentlichten TI-Flow_26_3-Verträge oder sämtlicher FHIR-Profile.

Der Zusammenhang im Überblick

Interner Workflow und externer Task

  1. MEMM-Runtime

    Interner BPMN-Zustand und festgeschriebener Intent

    nach erfolgreichem Commit
  2. Versionierter FHIR-Adapter

    Mapping und Zustellung außerhalb der lokalen Transaktion

    nach externem Operationsvertrag
  3. TI-Flow-Fachdienst

    Führt den maßgeblichen externen Task-Zustand

Versionsgebundene Entwicklungsarchitektur. Lokaler Fortschritt bestätigt keinen entfernten Task-Wechsel; bei Timeout bleibt das externe Ergebnis offen.

Vier Grenzen, die bewusst getrennt bleiben

  • Canonical TI-Flow domain: stabile Process-, Task-, Actor- und Transition-Semantik unabhängig von der Wire-Repräsentation.
  • Lokale Flowtype-/Mapper-Generation: versioniert das interne Rendering; zulässige externe Operationen und Task-Übergänge bestimmt der Fachdienst-Vertrag.
  • FHIR® adapter: deterministische Abbildung und lokale Profilvalidierung außerhalb der Workflow-Transaktion.
  • Delivery boundary: durable Intent/Payload wird erst nach erfolgreichem Commit über die externe Integrationsgrenze zugestellt und reconciled.

Interner BPMN-Zustand und maßgeblicher FHIR-Task-Status sind getrennte Zustandsräume

Der BPMN-Zustand beschreibt die interne Orchestrierung. Für den externen TI-Flow-Task-Lebenszyklus sind die am Fachdienst geführte Task-ID, der dortige Task-Status und die normativ zulässigen Übergänge maßgeblich. MEMM kann externe Ergebnisse abbilden, darf einen abgelehnten oder ungewissen Statusübergang aber nicht lokal als erfolgreich festschreiben. Eine getrennte Domänengrenze schützt die interne Semantik vor Änderungen der FHIR-Repräsentation.

Externe Zustände und Wiederholungen

Ein erfolgreicher $create-Aufruf liefert den Task in draft mit Task-ID/PrescriptionID und AccessCode. $activate benötigt zusätzlich die unveränderten QES-Daten und führt bei Erfolg zu ready. Ein Timeout lässt den Ausgang offen; Retry und Failover richten sich nach der konkreten Operation und der veröffentlichten Fehlerbehandlung. Ein abgelehnter Folgeaufruf beweist keinen unveränderten Remote-Task.

Versionierte Primärquellen

Was hier ausdrücklich nicht behauptet wird: Diese Seite beschreibt eine versionsgebundene Entwicklungsarchitektur. Sie behauptet keine vollständige TI-Flow_26_3 Umsetzung, keine HCC-/ZETA-Konformität, keine FHIR®-Profilvollständigkeit, keine Zulassung und keine Provider-Readiness.