Mobile Healthcare · DiPag

App des Versicherten und DiPag: was die Drafts tatsächlich beschreiben

Draft_App_26_1 (01.09.2026) beschreibt allgemeine App-Anforderungen und einen anfänglichen DiPag-Funktionsrahmen einschließlich Auth, ZETA Client und Push. Draft_DiPag_26_1 (10.07.2026) konkretisiert separate DiPag-Fachdienstforderungen und stimmt ausgewählte Anforderungen mit dem DiPag FHIR IG ab. HCSA simuliert nur lokale UI-Abläufe.

Themen: Draft AppDiPagHCSAFHIRUI-Konzept
Der Zusammenhang im Überblick

Zwei Entwurfsgrenzen, eine UI-Illustration

  • App des Versicherten

    Eigene Anforderungen an Nutzung und Zugang

  • DiPag Fachdienst + FHIR IG

    Eigene Rechnungsdaten und Operationen

  • HCSA

    Synthetische lokale Bedienabläufe

Die Karten zeigen unterschiedliche Geltungsbereiche, keine Freigabekette. Ein abgeschlossener UI-Schritt belegt weder Zahlung noch Erstattung.

Getrennte Ebenen

  • App-Entwurf: mögliche Versichertenreisen wie Rechnung, Status, Protokoll, Berechtigungen und Teilen.
  • DiPag-Entwurf: Fachdienstverträge und FHIR-Profiländerungen; kein App-UI-Standard.
  • HCSA: interaktiver Prototyp mit synthetischen Daten, ohne reale DiPag- und TI-Verbindung.

Module, FHIR und Datenhoheit

  • G-App verlangt das Basisprofil und die Steckbriefe der gewählten Fachmodule. DiPag FdV und Herstellerpflichten sind getrennt; das Push-Modul ist optional.
  • Der G-App-PTV nennt ZETA 2.0.1_CC und Krypt 2.49.1. Der geprüfte Mobile-Kontextentwurf ZETA 2.0.0_CC erläutert die zugehörige Architektur, bestätigt aber nicht den exakten Verweis auf 2.0.1_CC. Die allgemeine ZETA-Basis 1.3.2 bleibt eigenständig.
  • Die DiPag-Nutzerbereiche umfassen ausdrücklich endgültiges Löschen eines Rechnungsvorgangs sowie das angereicherte PDF, Rechnungs-PDF, EPC-/GiroCode und Zwischenablage für Empfänger, IBAN und Verwendungszweck.
  • DiPag IG 1.0.8 trennt RE-PS-Übermittlung über $invoice-submit von der Erstattungseinreichung durch das FdV im MVP. DocumentReference/$retrieve verwendet einen Dokumenttoken, nicht DocumentReference.id. Persönliche Markierungen und Status dürfen RE-PS/KTR-PS nicht aus Rechnungsmetadaten erschließen.
  • ePA-FdV 2.8.0 verlangt einen eigenen Aktenzugriff über VAU-Kanal, userSession und HealthRecordContext. Der generische ZETA-Flow mit demo.document ist davon getrennt.

Versionierte Primärquellen

Was hier ausdrücklich nicht behauptet wird: Der HCSA-Demostand ist keine bestätigte App-Konformität oder produktive DiPag-Verbindung. Die Inhalte können sich bis zum endgültigen gematik-Release ändern.